Archiv für die Kategorie ‘Livepoker’

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Deutschland vs. Holland

Dezember 2, 2007

Bei den  Holländern war Marcel Luske, Rob Hollink, Thiery van de Berg und Noah Boeken am Tisch. Für Deutschlad spielten Katja Thater, Sebastian Ruthenberg, Jan Heitmann und ich.  Warum ich bei einem „Länderkampf“ im Team der deutschen spielen durfte weiss ich nicht aber es machte  sehr viel Spass.

Es ging gleich hart los, Rob raist im utg1, Marcel callt im SB, Katja im BB callt auch. Der Flop kommt 5×7x9x, Marcel und Katja checken worauf Rob den Pot spielt, Marcel raist den Pot auf 7k und Katja geht mit 15k All-in. Rob passt sein Paar zehn und Marcel callt mit JJ, Katja zeigt 6h9h, trifft am River die 6 und nimmt Marcel in der zweiten Hand vom Tisch. Es hat eigentlich niemand das Spiel von Katja verstanden aber nachdem ich mich mit ihr über diese Hand unterhalten habe wurde es mir klar, es gibt ja nur was für den ersten Platz und noch dazu war sie müde.

Thiery und Noah haben lieber englisch anstatt deutsch gesprochen aber nachdem es ein deutschsprachiger Tisch sein soll hat sich Katja und ich um die beiden gekümmert:), es waren nach Marcel die nächsten zwei Hollander die den Tisch verlassen mussten. So nun hatten wir unseren deutschsprachigen Tisch:)

Nach diesem Pot wo Katja Marcel in der zweiten Hand aus dem Spiel nahm ging ihr Lauf los, zum Lauf hat sie auch noch sehr gute Entscheidungen getroffen (bravo Katja, sehr gut gespielt). Katja hat einen Spieler nach dem anderen eliminiert, um den letzten Spieler (Rob Hollink), der das  erstes Heads up zwischen Katja und mir noch verhindern könnte kümmerte ich mich, ich raiste am Button mit JQ Rob callt, der Flop war Qx6×7x, Rob checkt und ich gehe All-in, er callt mich mit Qx10x, mein Kicker war der Winner, somit waren wir zu zweit.

Bei Blinds von 1000-2000 steht es 60000 zu 60000 in Chips. Die Struktur war noch gut zu spielen aber ich wollte von Beginn an zuviel, hab  falsche Entscheidungen getroffen und wenn wir einen Flop sahen hatte Katja die besseren Treffer. Leider ging dieses Heads up zu schnell zu Ende aber trotzdem hat es sehr viel Spass gemacht. Nochmals gratulation an Katja die sich diesen Sieg ehrlich verdient hat, 1 zu 0 für Dich:)

Euer Markus Golser/jumper17.com

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German Stars of Poker

November 30, 2007

Es war ein sehr netter Tisch mit Katja Thater, Michael Keiner, Rino Matthis, Benjamin Kang, Jan Heitmann, Sigi Stockinger, Sebastian Ruthenberg und Roland Specht. Bis auf Sebastian  kenne ich alle Spieler schon seit einigen Jahren. Wir hatten viel Spass am Tisch, es kam mir fast so vor als ginge es um nichts.

Gegen Siegi habe ich im ersten Level eine entscheidende Hand verloren, die für meinen weiteren Spielverlauf zuständig war. Ich raise 2- mit JJ, Siegi callt als einziger Spieler im cut off, der Flop kommt AAJ mit zwei diamonds. Ich spiele den Flop und werde gecallt. Da ich Siegi schon seit Jahren kenne, ich ihn als sehr guten aber tighten Spieler einschätze gebe ich ihm AK oder AQ in dieser Spielphase. Am Turn kommt die Q, ich fürchtete mich vor dieser Karte mehr als vor dem K. Ich checke, Siegi spielt an, ich überlege an dieser Stelle ihn zu raisen den passen kann ich nicht auch wenn ich mir ziemlich sicher bin dass ich geschlagen bin, ich entscheide mich  zu callen. Am River kommt x, ich will 3000 anspielen um zu wissen wo ich stehe, erwische aber anstatt der 1000 er Chips die 500er Chips. Somit war mein Bet 1500, Siegi raist mich plus 3000  und ich weiss zu 100% dass ich geschlagen bin, bezahle aber, weil ja doch noch die Möglichkeit von AK besteht (könnte mich im Nachhinein noch ärgern). Dass ist eben Poker man kanns ab und zu nicht glauben bevor mans nicht sieht. Dieser Pot hat mir zwei Drittel meiner Chips gekostet also musste ich mein Spiel komplett umstellen, alle meine Gegner spielen noch mit Ihrer Starttotation.

Ich gehe mit Ak All-in und werde von Sebastian, der mich mit  A10 callt aufgedoppelt. Somit bin ich wieder im Rennen. Meine Starthände liessen sehr zu wünschen übrig somit ist mir nichts anderes übriggeblieben als ein paar All-in moves zu machen (die Blinds stiegen im 25 Minutentakt) die mir alle bis auf meinen letzten Move mit Q3 sehr gut gelungen sind. Ich beendete dieses sit&go als vierter, gewonnen hat es Benjamin Kang vor Siegi Stockinger und Sebastian Ruthenberg.

Euer Markus Golser

jumper17.com

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10k sit&go

November 26, 2007

Das ist das letzte Event der Turnierserie des Casino Royals in Wr. Neustadt. Ich habe drei Tage bei diesem Event verbracht, leider erfolglos aber wichtig ist dass ich mich sehr wohl gefühlt habe, deswegen möchte ich mich auf diesem Wege bei allen Mitarbeitern des Casino Royals für den reibungslosen Ablauf bedanken.   

Mit mir spielen  Michael Kainer, Sigi Stockinger, Andreas Krause, Niki Jedlicka, Kurt Haindl 3 skandinavische  und  ein mir nicht bekannter deutscher Spieler. Begonnen haben wir mit 8000 in Chips, einem Time level von 25 Minuten und  Blinds von 50 100. Wie erwartet haben alle Spieler sehr ruhig begonnen. In den ersten 20 Minunten waren sehr  wenig raises weil jeder auf gute Karten gewartet hat um nicht der erste zu sein der short ist.  Ich hab mein Stack  mit einem Paar 9 gegen Kurt Haindls pocket 8s um 20% vergrössert, Kurt machte in diesem Spiel  mit Position bis zum Turn Druck, ich callte ihn bei einem Board von T 3 4 2, am River  checkte er und ich gewann den Pot. Kurz danach hat es einen Spieler ganz grausam  erwischt,  mit einem geflopten Set of Qs hat er gegen  Michael Kainers pocket Ks verloren , die beiden sind  am Flop All-in gegangen, Michael hat am River seinen König getroffen und doppelte auf.

Ich bin im small Blind, alle passen, ich erhöhe bei Blinds von 150-300 mit AQ auf 1000, Kurt Haindl callte im big Blind. Der Flop kommt As6×8s, ich checke, Kurt hat 3000 bei einem Pot von 2000 angespielt, nach kurzer Denkpause habe ich Kurt All-in geraist, er cale sofort worauf ich wusste dass meine Hand nicht gut ist, ich spiele gegen 68off also zwei Paare. Der Turn und der River haben keine Verbesserung für mich gebracht, somit habe ich micht als 2 Spieler vom Turnier verabschiedet.

Danach bin ich mit einem Freund an die Casinobar gegangen wo wir uns noch ein paar Drinks genehmigten:)  Wir haben noch Gesellschaft von einigen Spielern bekommen und schon war der Pokertalk perfekt:) Um 3 gings ins Hotel, anstatt mich ins Bett zu legen um zu schlafen, habe ich noch meinen Laptop eingeschaltet. Ich hatte nicht viel Auswahl im High Limit Poker, ein Spieler ist auf einem 1-2k Limit Horse Tisch gesessen. Wir haben zu spielen begonnen, beide von Anfang an  sehr aggressiv aber mein Gegner hat zu Beginn viel getroffen, sodass ich nach kurzer Zeit 60k ins Minus gekommen bin aber mit 2 Plo Tischen die kurz danach starteten,  einem guten Lauf und hartnäckigkeit am Horse table habe ich die Session noch mit 85k Plus beendet.

Jetzt gehts nach Amsterdam wo in einem  Fernsehstudio  die German Stars of Poker gespielt und aufgenommen werden. Ich werde euch wieder auf dem laufenden halten.

Euer jumper17

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NL Holdem Turnier 2.000,- Euro Buy-in/Wiener Neustadt

November 25, 2007

Das Turnier startet pünktlich mit 73 Spielern. Wir beginnen mit 10000 in Chips und Blinds von 50-100. Ich bekomme eine Zeit lang keine spielbare Hand, hab meine Gegner spielen lassen und beobachtete jeden gespielten Pot um Informationen zu bekommen.

Dann folgende Spielsituation, Spieler 1 raist im ersten Level utg auf 500, ich sitze gleich nach ihm und calle mit AxKx, Spieler zwei sitzt im Big Blind und reraist auf 1500, Spieler 1 passt. Ich kenne Spieler 2 und weiss dass er zu allem fähig ist und  denke mir, das ist der Anfang vom Turnier, ich möchte mich am Flop nicht bluffen lassen falls ich nicht treffe und 15% meines Stacks los sein. Ich entschliesse mich All-in zu gehen. Nach kurzem überlegen callt mein Gegner und zeigt mir AsQs. Ja das ist so ungefähr die Gegenkarte die ich mir wünsche:) Um die Story kurz zu machen, mein Gegner trifft am River die Q. Mir bleiben noch 1000 in Chips die ich ein paar Spiele später mit Kc10c vs 99 verliere.

Morgen gehts weiter mit einem 10k buy-in sit and go. Ich freue mich schon sehr und hoffe nicht dass ich dieses Turnier wieder so schnell beende.

Euer jumper17

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Turnierplan für 2007

Oktober 28, 2007

Wegen der Geburt meines Sohnes Justin habe ich im Herbst viele interessante Turniere nicht gespielt. Die Ept Barcelona, Ept Baden und die WSOP in London. Speziell die WSOP in London hätte ich sehr gerne gespielt, aber es war mir wichtiger bei meiner Freundin Isabella die kurz vor der Geburt unseres Sohnes stand,  zuhause zu bleiben um sie zu unterstützen falls die Geburt früher als vom Frauenarzt ausgerechnet losgeht. Es wäre sich alles gut ausgegangen, den unser kleiner war 11 Tage über dem errechneten Termin :) . Es trifft mich nicht denn ich werde noch  viele Turniere in meinem Leben spielen.

Im November spiele ich in  Wr. Neustadt  die  1.000,-,  2.000,- und 10.000,- Euro Buy-in NL Holdem Turniere. Im Dezember gehts nach Prag zur EPT. Prag ist eine wunderschöne Stadt aber bei einem Pokerturnier findet man kaum Zeit für kulturelles. Wenn ich es rechtzeitig zurück nach Salzburg schaffe, spiele ich  am 15.12 im Casino Klessheim noch das Main-Event mit 1.000,- Euro Buy-in.

Kurz vor der EPT Prag findet in Bregenz ein  Nationencup zwischen den Ländern Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz statt. Ich bin zu diesem Event eingeladen um im österreichischem Team zu spielen, überlege aber noch ob ich nach Bregenz fahre und vier Tage in Bregenz verbringe um ein zwei Tages Turnier zu spielen.

Euer jumper17

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Tourplanung

Oktober 5, 2007

Viele von Euch haben mich gefragt welche Turniere ich in nächster Zeit spiele. Ich werde in kürze Vater, darum will ich nichts planen. Im Jänner ist die Ept in Kopenhagen, ich denke dass ich ab diesem Zeitpunkt wieder on tour bin.

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WSOP 2007

September 29, 2007

In diesem Jahr hab ich mir vorgenommen mehr Turniere als in den Jahren zuvor zu spielen, ich spielte meistens nur das Main Event und vielleicht noch 2-3 andere Turniere. Angefangen hat die WSOP für mich mit dem Pot Limit Omaha Turnier 5k Buy-in mit Rebuys. Ich unterhielt mich am Vortag mit Rob Hollink aus Holland und Kirill Gerasimov (Rus), beides sehr erfolgreiche Turnierspieler. Wir waren gleicher Meinung das dieses Turnier bei einem halbwegs guten Anfangstisch wenn nötig mit einigen Rebuys gespielt werden sollte, genau so kam es auch bei mir, ich hatte einen sehr angenehmen Tisch , habe aber alle 6 Hände die ich spielte verloren.In vier Händen war ich grosser Favorit aber das ist halt so im Omaha. Ich machte immer ein Double Rebuy für 10.000 USD und bekam dafür 20000 in Chips, somit kostete mich mein erstes Turnier von dem ich mich sehr früh verabschiedete 40k, nicht ein allzu guter Start für eine Reise.

Ich hab regelmässig online gespielt denn durch das viele Turnierspielen hatte ich natürlich keine Zeit mich zu den Tischen zu sitzen um Cash Game zu spielen, die Ausnahme von mir war ein Cashgame Abend im Hotel Bellagio in dem wir (meine Freundin und ich) wohnten, ich spielte am 9er Tisch Limit Omaha High Low 1000-2000.Die Sitzung dauerte  ca. 8 Stunden,  nach einem Minus von 40k habe ich mein Geld zurückgewonnen und machte noch ein Plus von 11k aber mir ist nach dieser Sitzung klar geworden das dies mein letzter Cash Game Auftritt bei der WSOP ist, denn von 8 Stunden Spielzeit bekam ich 3 Stunden überdurchschnittlich schlechte High Low Hände und konnte keinen Pot spielen. Wenn man sich an Internet Cash Game gewöhnt hat zerrt das schon sehr an den Nerven.

Insgesamt hab ich bei der WSOP 9 Turniere gespielt, cashte nur einmal im Limit Omaha High Low Buy-in 5k. Ich wurde 11er und bekam 17k. Im Horse Buy-in 5k wurde ich 26, 24 Spieler haben Geld bekommen. In all den anderen Turnieren kam ich nicht mal in die nähe des Preisgeldes. Rückblickend muss ich mir selbst eingestehen das ich teilweise zu den Turnieren unausgeschlafen spielen ging, was natürlich kein Vorteil ist, da man nicht auf Höchstleistung spielen kann. Nächstes Jahr werde ich die WSOP besser planen, ich werde mir noch zuhause einen Spielplan zurechtlegen und den zu 100% befolgen.

Die 5 1/2 Wochen in Las Vegas waren sehr schön aber zu Schluss hin wurde es schon sehr anstrengend, beide, meine Freundin und ich freuten uns schon sehr auf zuhause.